Outlook

Outlook diktieren: E-Mails per Spracheingabe schreiben

Outlook hat für Microsoft 365-Abonnenten eine eingebaute Schaltfläche „Diktieren“, und es lohnt sich, sie gut zu kennen. Hier lesen Sie, wie Sie sie in jeder Outlook-Version nutzen, wo sie an Grenzen stößt und wann LumeVoice für saubere E-Mails am Computer und am Handy besser passt.

  • Funktioniert im neuen und klassischen Outlook und im Web
  • Kein Microsoft 365-Abonnement nötig
  • Entfernt Füllwörter und übernimmt Ihre Korrekturen

Auch fürMacWindowsiPhoneAndroid

Ja, Outlook kann Sprache in Text umwandeln. Mit der Schaltfläche „Diktieren“ von Microsoft sprechen Sie Ihre E-Mails im neuen Outlook für Windows, im klassischen Outlook, in Outlook für Mac und in Outlook im Web ein, sofern Sie ein Microsoft 365-Abonnement und eine Internetverbindung haben. Hier lesen Sie, wie Sie in Outlook diktieren, wo die Funktion an Grenzen stößt und wann LumeVoice besser passt.

Kurzantwort

Wie diktiere ich in Outlook eine E-Mail?

Beginnen Sie eine neue E-Mail oder Antwort und klicken Sie in den Nachrichtentext. Wählen Sie auf der Registerkarte „Nachricht“ die Schaltfläche „Diktieren“ (in Outlook für Mac geht auch Wahltaste + F1), warten Sie, bis sie zuhört, und sprechen Sie los. Laut Microsoft gibt es „Diktieren“ Stand Oktober 2026 nur für Microsoft 365-Abonnenten, und es braucht eine Internetverbindung.

So nutzen Sie „Diktieren“ in Outlook#

Microsofts Anleitung zum Diktieren in Outlook deckt vier Versionen für Desktop und Web ab, und Stand Oktober 2026 sitzt die Schaltfläche überall an derselben Stelle: auf der Registerkarte Nachricht im neuen Outlook, im klassischen Outlook und in Outlook im Web, in Outlook für Mac unter Nachricht > Diktieren.

  1. Beginnen Sie eine neue E-Mail oder Antwort und klicken Sie in den Nachrichtentext.
  2. Wählen Sie Diktieren und warten Sie, bis die Schaltfläche aktiviert ist und zuhört.
  3. Sprechen Sie. Wenn Sie Satzzeichen genau setzen wollen, sagen Sie sie: Für Deutsch listet Microsoft Befehle wie „Komma“, „Fragezeichen“, „neue Zeile“, „Doppelpunkt“ und „Anführungszeichen“.
  4. Nach einer Pause setzen Sie das Diktat im neuen Outlook mit einem Klick auf das Mikrofonsymbol im Menüband fort.

Hinter dem Zahnradsymbol stecken vier Einstellungen: gesprochene Sprache, Mikrofon, Automatische Zeichensetzung (sofern Ihre Sprache sie unterstützt) und ein Filter, der anstößige Ausdrücke mit Sternchen maskiert. Außerdem schreibt Microsoft, dass der Dienst weder Ihre Audiodaten noch den transkribierten Text speichert.

Wo die Diktierfunktion von Outlook an Grenzen stößt#

  • Nur für Microsoft 365-Abonnenten. Laut Microsoft ist „Diktieren“ nur für Abonnenten verfügbar. Ohne Abonnement fehlt die Schaltfläche.
  • Auf dem Handy nicht mehr dabei. Microsoft hat das Diktieren aus Outlook Mobile entfernt, und zwar ab September 2024.
  • Die Befehle drehen sich um Satzzeichen. Microsoft beschreibt gesprochene Befehle für Satz- und Sonderzeichen, aber nicht, dass Füllwörter entfernt oder Ihre Selbstkorrekturen übernommen werden. Für Deutsch sind es zudem nur die gängigen Satzzeichen; Sonderzeichen wie @ oder $ führt Microsoft etwa in der englischen Befehlsliste.
  • Die Sprachunterstützung ist ungleich. 15 Sprachvarianten werden voll unterstützt, darunter mehrere Varianten von Englisch und Französisch sowie Deutsch (Deutschland), Spanisch, Japanisch und Hindi. 36 weitere sind in der Vorschau, und die sind laut Microsoft „weniger genau oder besitzen nur eingeschränkte Unterstützung für Interpunktionszeichen“.
  • Sie bleibt in Outlook. Ein Teams-Chat, ein Slack-Thread oder ein Webformular braucht ein anderes Werkzeug.

Die andere kostenlose Option: die Diktierfunktion Ihres Computers#

Unter Windows öffnet Windows-Taste + H die Spracheingabe in jedem Outlook-Textfeld. Laut Microsoft nutzt sie die Online-Spracherkennung, braucht also ebenfalls Internet, und in ihren Einstellungen finden Sie die automatische Zeichensetzung. Auf Copilot+ PCs korrigiert eine Funktion namens Flüssiges Diktat Grammatik, Satzzeichen und Füllwörter schon beim Sprechen, allerdings nur auf Englisch und mit kleinen Sprachmodellen, die direkt auf dem PC laufen. Auf dem Mac funktioniert die Diktierfunktion von Apple in Outlook für Mac wie überall sonst, wo Sie schreiben.

Mit LumeVoice in Outlook diktieren#

LumeVoice schreibt dort, wo Ihr Cursor steht. Deshalb funktioniert es im neuen und klassischen Outlook, in Outlook für Mac und in Outlook im Web in jedem Browser gleich, mit oder ohne Microsoft 365.

  1. Laden Sie LumeVoice für Windows oder Mac herunter. Unter Windows wird es pro Benutzer installiert, ohne Administratorrechte.
  2. Klicken Sie in den Nachrichtentext, in die Betreffzeile oder in die Beschreibung einer Besprechungseinladung.
  3. Halten Sie Strg + Win (Windows) oder fn (Mac) gedrückt, sprechen Sie und lassen Sie los. Für lange E-Mails drücken Sie das Kürzel zweimal und sind im Freihandmodus (unter Windows geht auch: Strg + Win halten und kurz die Leertaste tippen); zum Beenden drücken Sie einmal.
  4. Lesen Sie den Text und klicken Sie selbst auf Senden. LumeVoice schreibt nur, es verschickt nie etwas.

In der Outlook-App auf dem Handy wechseln Sie auf dem iPhone zur Lume-Tastatur oder tippen auf Android auf die schwebende Blase.

Was in der E-Mail ankommt, ist bereinigt: Füllwörter und Stocken sind entfernt, Selbstkorrekturen übernommen („Dienstag, nein, Mittwoch“ wird zu „Mittwoch“), Satzzeichen, Großschreibung und Absätze aus dem Zusammenhang gesetzt, gesprochene Aufzählungen in nummerierte Listen oder Aufzählungslisten verwandelt und Grammatik und Rechtschreibung korrigiert.

In jeder Outlook-Version diktieren

LumeVoice funktioniert im neuen und klassischen Outlook, in Outlook für Mac, in Outlook im Web und in den Outlook-Apps fürs Handy, ganz ohne Microsoft 365-Abonnement. Zum Start gibt es 3.000 kostenlose Wörter, ohne Kreditkarte.

Für Mac herunterladenMac (ab macOS 11.5), Windows 10 & 11, iPhone und Android

Tipps fürs Diktieren von E-Mails in Outlook#

  • Mit dem Anliegen beginnen. Sagen Sie die Bitte oder Entscheidung im ersten Satz, danach den Hintergrund. Wer wenig Zeit hat, entscheidet anhand der ersten Zeilen.
  • Die Signatur Outlook überlassen. Ihre Signatur-Einstellungen gelten weiter. Snippets nutzen Sie für das, was keine Signatur abdeckt: einen Buchungslink, einen Standard-Einleitungsabsatz, die Anfahrt zum Büro.
  • Auch Besprechungseinladungen diktieren. Das Beschreibungsfeld einer Einladung ist ein ganz normales Textfeld. Sprechen Sie die Tagesordnung als Liste („erstens …, zweitens …, drittens …“), und sie kommt als Liste formatiert an.
  • Namen beibringen. Fügen Sie Kunden, Kolleginnen und Kollegen und Produktnamen Ihrem eigenen Wörterbuch hinzu, damit sie richtig geschrieben werden.
  • Einen Schreibstil wählen. Am Desktop gibt es unter anderem die Vorgaben „Default“, „Casual“, „Excited“ und „Casual Lowercase“. Für die meisten dienstlichen E-Mails passt „Default“.
  • Sie schreiben in einer Fremdsprache? Sprechen Sie natürlich und lassen Sie die Grammatikkorrektur ihren Teil erledigen. Mehr dazu in unserem Ratgeber Gebrochenes Englisch sprechen? So verbessert KI Ihren Text.
  • Auf die Umgebung achten. Im Großraumbüro hören andere mit, was Sie sagen. Ein Headset-Mikrofon hilft, und manche Nachrichten tippt man trotzdem besser.

Outlook-Diktierfunktion, Windows-Spracheingabe oder LumeVoice?#

Die Angaben zu den Bordmitteln stammen aus den Hilfeseiten von Microsoft, Stand Oktober 2026.

Diktieren in OutlookWindows-SpracheingabeLumeVoice
Wo es funktioniertOutlook: neu, klassisch, Mac und WebJedes Textfeld unter WindowsJede App auf Mac und Windows, dazu iPhone und Android
Outlook-Apps fürs HandyAb September 2024 eingestelltNicht zutreffendLume-Tastatur (iPhone), schwebende Blase (Android)
VoraussetzungenMicrosoft 365-Abonnement, InternetWindows 10 oder 11, InternetInternet
So starten SieRegisterkarte „Nachricht“ > DiktierenWindows-Taste + HStrg + Win (Windows) oder fn (Mac) halten
SatzzeichenAutomatische Zeichensetzung, wo verfügbar, plus gesprochenEinstellung „Automatische Zeichensetzung“, plus gesprochenAus dem Zusammenhang, plus gesprochen
Füllwörter und SelbstkorrekturenNicht dokumentiertFlüssiges Diktat auf Copilot+ PCs (Englisch)Werden entfernt bzw. übernommen
Eigener WortschatzNicht dokumentiertNicht dokumentiertEigenes Wörterbuch
Sprachen15 voll unterstützt, 36 in der Vorschau46 unter Windows 11100, automatisch erkannt
KostenIn Microsoft 365 enthaltenKostenlos mit Windows3.000 kostenlose Wörter, danach $14.99/Monat, $79.99/Jahr oder $249 lebenslang

Wischen, um alle Spalten anzuzeigen

Wann die Diktierfunktion von Outlook reicht#

Die Schaltfläche von Outlook ist eine gute Wahl, wenn:

  • Sie ohnehin für Microsoft 365 zahlen, in einer voll unterstützten Sprache schreiben und vor allem in Outlook diktieren. Deutsch (Deutschland) gehört dazu. Die Funktion ist eingebaut, kostet nichts extra, und laut Microsoft werden weder Audio noch Text gespeichert.
  • Sie Satzzeichen gern exakt diktieren. „Diktieren“ hat dafür gesprochene Befehle. Die längste Liste mit Sonderzeichen wie @ und $ gibt es allerdings für Englisch; auf Deutsch sind es die gängigen Satzzeichen.
  • Sie einen Copilot+ PC haben und auf Englisch schreiben. Das Flüssige Diktat von Windows bereinigt Grammatik und Füllwörter kostenlos.

LumeVoice passt besser, wenn Sie kein Microsoft 365 haben, in der Outlook-App auf dem Handy diktieren möchten, in einer Sprache schreiben, die Outlook nicht voll unterstützt, oder wenn Füllwörter und Selbstkorrekturen in Outlook, Teams und überall sonst, wo Sie schreiben, automatisch erledigt sein sollen.

Kurz gesagt#

Wenn Sie Microsoft 365 haben und in Outlook bleiben, probieren Sie zuerst „Diktieren“: Es ist schon bezahlt. Wenn Sie in vielen Apps und auf mehreren Geräten schreiben, ist ein Diktier-Tool, das überall funktioniert, einfacher, als drei verschiedene zu lernen. Denselben Vergleich finden Sie für Microsoft Word und Microsoft Teams.

Häufig gestellte Fragen

Funktioniert LumeVoice im neuen und im klassischen Outlook?

Ja, und auch in Outlook für Mac und in Outlook im Web. LumeVoice schreibt in das Textfeld, in dem Ihr Cursor steht. Welche Outlook-Version Sie nutzen, spielt deshalb keine Rolle, und Ihr Microsoft 365-Tarif ebenso wenig. Klicken Sie in die E-Mail, halten Sie unter Windows Strg + Win oder auf dem Mac fn gedrückt, sprechen Sie und lassen Sie los.

Kann ich in der Outlook-App auf dem Handy diktieren?

Ja, nur nicht mit der Diktierfunktion von Outlook selbst: Die hat Microsoft aus den Mobil-Apps entfernt. Nutzen Sie das Mikrofon Ihrer Tastatur oder LumeVoice. Auf dem iPhone wechseln Sie in Outlook zur Lume-Tastatur und sprechen, auf Android tippen Sie auf die schwebende Blase über Ihrer Tastatur. Ihre Worte werden genauso bereinigt wie am Desktop.

Fügt LumeVoice meine Signatur ein oder verschickt es die E-Mail?

Beides nicht. LumeVoice schreibt auf, was Sie sagen, und fügt es dort ein, wo Ihr Cursor steht. Ihre Signatur-Einstellungen in Outlook funktionieren wie immer, und auf „Senden“ klicken Sie selbst. Wenn Sie bestimmte Sätze oft wiederholen, etwa einen Buchungslink oder eine Standardantwort, speichern Sie sie als Snippets und sagen stattdessen ein kurzes Stichwort.

Ist es sicher, dienstliche E-Mails mit LumeVoice zu diktieren?

LumeVoice arbeitet in der Cloud und braucht eine Internetverbindung. Ihr Audio wird zur Verarbeitung gesendet und danach nicht gespeichert, und nichts, was Sie sagen, wird zum Training von Modellen verwendet. Ihr Diktierverlauf bleibt auf Ihrem Gerät. LumeVoice hat keinerlei medizinische oder rechtliche Zertifizierung. Wenn Ihre Firma festlegt, welche Cloud-Tools dienstliche E-Mails verarbeiten dürfen, sprechen Sie vorher mit Ihrer IT.

Kann ich E-Mails auch in anderen Sprachen als Deutsch diktieren?

Ja. LumeVoice versteht 100 Sprachen und erkennt automatisch, welche Sie sprechen. So können Sie von einer E-Mail zur nächsten etwa zwischen Deutsch und Englisch wechseln, ohne eine Einstellung zu ändern. Sie können auch eine Ausgabesprache wählen: Dann sprechen Sie in einer Sprache, und die E-Mail erscheint in einer anderen.

Was kostet LumeVoice?

Jedes neue Konto erhält zum Start 3.000 kostenlose Wörter, ohne Kreditkarte. Danach kosten die Tarife $14.99/Monat, $79.99/Jahr oder $249 lebenslang. Studierende und Lehrkräfte bekommen auf Anfrage 50 % Rabatt, ebenso alle, denen das Tippen wegen einer Behinderung, Verletzung oder Erkrankung schwerfällt (50 % Rabatt, ohne Nachweis). Schreiben Sie für einen Code an hello@lumevoice.com und lösen Sie ihn beim Kauf auf dem Mac oder unter Windows ein.

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